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Einträge für Anfangsbuchstabe B

  • Bedarfsplanung

    Da die Krankenkassen sind nicht in der Lage sind beliebig viele Ärzte zu honorieren, existiert eine
    Festlegung, dass sich in den Gebieten nur eine bestimmte Anzahl von Medizinern einer Fachrichtung
    niederlassen darf. Die Zahlen werden auf der Grundlage der Versorgungssituation am 31. Dezember
    1990 festgesetzt. Betreute damals ein Augenarzt 300 Versicherte, so wird heute noch das Verhältnis
    1:300 zugrunde gelegt. Ein Bereich gilt als geschlossen, wenn 1,1-mal so viele Mediziner sich in der
    Region niedergelassen haben wie damals.

  • Belegarzt

    Als Belegärzte werden Mediziner bezeichnet, die ein paar Betten in einem Krankenhaus mit ihren
    Patienten belegen können. Sie gelten somit nicht als Angestellte des Krankenhauses und dürfen die
    stationäre Tätigkeit nicht zum Schwerpunkt ihrer Arbeit machen. Jedoch müssen sie aber dafür Sorge
    tragen, dass sie genug Zeit für die Krankenhausbehandlung zur Verfügung haben. Der Vorteil für die
    Patienten liegt darin, dass Sie stationär auch von dem ihnen vertrauten Arzt behandelt werden.

  • Beratungszuschlag

    Der Beratungszuschlag bezeichnet das seit 2004 einheitliche Abgabehonorar für Apotheker,
    wenn sie ein Medikament verkaufen. Dieser beträgt 8,10 €. In der Vergangenheit verdienten
    die Apotheker umso mehr, je teurer das Medikament war. Das ist nun nicht mehr der Fall.
    Vom Apothekeneinkaufspreis fallen nur noch drei Prozent Zuschlag neben dem pauschalen
    Abgabehonorar an. Für die Apotheker ergeben sich einige Vorteile, wenn sie ein günstigeres
    Medikament mit demselben Wirkstoff abgeben. Der Kunde kann wahres Geld sparen. Ein zufriedener
    Kunde kommt gern in Apotheke zurück, wenn er ein neues Medikament braucht. Durch den
    Beratungszuschlag wurden viele Medikamente teurer.

  • Bewertungsausschuss (Erweiterter Bewertungsausschuss)

    Dem Bewertungsausschuss gehören jeweils drei von den KBV und dem Spitzenverband Bund der
    Krankenkassen benannte Mitglieder an. Den Vorsitz wird abwechselnd von einem Vertreter der Ärzte
    oder einem Vertreter der Krankenkassen geführt. Der erweiterte Bewertungsausschuss wird dann
    einberufen, wenn im Bewertungsausschuss durch übereinstimmenden Beschluss aller Mitglieder
    eine Vereinbarung über den Bewertungsmaßstab ganz oder teilweise nicht zustande kommt.
    Auf das Verlangen mindestens zweier Mitglieder wird dann der Bewertungsausschuss um einen
    unparteiischen Vorsitzenden und zwei weitere unparteiische Mitglieder erweitert, von denen jeweils
    ein Mitglied von der KBV und ein Mitglied vom Spitzenverband Bund der Krankenkassen benannt
    wird. Durch den Bewertungsausschuss wird der Einheitliche Bewertungsmaßstab (EBM) beschlossen.

  • BIC (Business Identifier Code)

    BIC steht für Business Identifier Code (ehemals auch Bank Identifier Code) und ist international standardisiert sowie vergleichbar mit der Bankleitzahl in Deutschland. Der BIC, oftmals auch noch als SWIFT-Code bezeichnet, wird neben der IBAN als zweites Identifikationsmerkmal für die jeweils kontoführende Bank zur Weiterleitung von Zahlungen benötigt. Mit dem BIC können weltweit Kreditinstitute eindeutig identifiziert werden. Der BIC ist entweder 8 oder 11 Stellen lang. An der fünften und sechsten Stelle ist ein Länderkennzeichen zu finden (zum Beispiel DE für Deutschland).

  • Bundesarztregister

    Für jeden Zulassungsbezirk wird durch die Kassenärztlichen Vereinigungen ein Arztregister geführt.
    Die Eintragung in dieses Arztregister ist die Voraussetzung für die Zulassung als Vertragsarzt. Bei der
    Kassenärztlichen Bundesvereinigung wird das Bundesarztregister, welches eine Zusammenstellung
    des Inhalts aller Arztregister in der Bundesrepublik darstellt, geführt.

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CMM_Glossary 1.2.2.6
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