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Einträge

  • SEPA-Basis-Lastschriftverfahren

    Das SEPA-Basis-Lastschriftverfahren ähnelt dem heutigen Einzugsermächtigungsverfahren in Deutschland, jedoch besteht hiermit die Möglichkeit, Lastschrifteinzüge sowohl innerhalb Deutschlands als auch EU-weit vornehmen zu können. Zur Identifizierung der Bankverbindungen dienen IBAN und BIC. Das Lastschriftmandat ist das „SEPA-Lastschriftmandat“. Voraussetzung zur Teilnahme als Lastschrifteinreicher ist der Abschluss einer entsprechenden „Vereinbarung zum Lastschrifteinzug mittels SEPA-Basis-Lastschriftverfahren“ (Inkassovereinbarung) mit der jeweiligen Hausbank.

  • SEPA-Firmen-Lastschriftverfahren

    Das SEPA-Firmen-Lastschriftverfahren ähnelt dem heutigen Abbuchungsauftragsverfahren in Deutschland, jedoch besteht hiermit die Möglichkeit, Lastschrifteinzüge sowohl innerhalb Deutschlands als auch EU-weit vornehmen zu können. Es ist speziell auf die Bedürfnisse von Firmenkunden ausgerichtet und wird für Lastschrifteinzüge genutzt, bei denen eine frühe Finalität ohne Lastschriftrückgaben erzielt werden soll. Lastschrifteinzüge mit Nicht-Verbrauchern können hiermit nicht vorgenommen werden. Zur Identifizierung der Bankverbindungen dienen IBAN und BIC. Das Lastschriftmandat ist das „SEPA-Firmenlastschrift-Mandat“. Voraussetzung zur Teilnahme als Lastschrifteinreicher ist der Abschluss einer entsprechenden „Vereinbarung zum Lastschrifteinzug mittels SEPA-Firmen-Lastschriftverfahren“ (Inkassovereinbarung) mit der jeweiligen Hausbank.

  • Sicherstellungsauftrag

    Der Sicherstellungsauftrag bedeutet, dass die gesetzlich Versicherten jederzeit in ihrer Nähe
    einen Spezialisten finden, der sie ambulant behandeln kann. Dieser Terminus wurde 2001 in der
    Öffentlichkeit bekannt, da einige Politiker damals gefordert haben, dass der Sicherstellungsauftrag an
    die Krankenkassen übergeben wird. Jedoch hat sich in der Zwischenzeit die Erkenntnis ergeben, dass
    diese Maßnahme mehr Probleme schaffen als lösen würde. Das bedeutet, dass die Krankenkassen
    mit jedem Arzt Einzelverträge schließen müssten. Da jeder Arzt Patienten von rund 40 Kassen
    betreut, wäre bei rund 149.900 an der vertragsärztlichen Versorgung teilnehmenden Medizinern die
    Versorgungslandschaft mit sechs Millionen Verträgen kaum ´noch überschaubar.

  • Tariflöhne Medizinische Fachangestellte

    Übersicht Tariflöhne und Tarifvertrag öffentlicher Dienst (TVöD)

    Ab April 2012 stiegen die Tarifgehälter für Medizinische Fachangestellte um 2,9 %. Auch Auszubildende erhalten ca. 50 € mehr monatlich. Der Verband medizinischer Fachberufe e.V. und die Arbeitsgemeinschaft zur Regelung der Arbeitsbedingungen von Medizinischen Fachangestellten/Arzthelferinnen (AAA) haben sich hierauf in den Tarifverhandlungen am 1.3.2012 in Berlin verständigt. Für den Zeitraum von Januar bis März 2012 erhalten die Beschäftigten in den Tätigkeitsgruppen I und II eine Einmalzahlung in Höhe von 150 €, in den Tätigkeitsgruppen III und IV gibt es 200 €. Teilzeitbeschäftigte erhalten die Zahlung anteilig im Verhältnis zu der vereinbarten wöchentlichen Arbeitszeit. Auszubildende erhalten eine Einmalzahlung von 90 €. Die Tarifpartner haben zudem eine Strukturreform der Gehaltstabelle für 2013 beschlossen. Geplant ist eine Anpassung des Gehaltstarifvertrages an das sich verändernde Tätigkeitsspektrum der Medizinischen Fachangestellten (MFA). Die gestiegenen Anforderungen an die MFA bei der Durchführung ärztlich delegierter Leistungen, bei Hausbesuchen und im Praxisteam sollen bei der Vergütung angemessen berücksichtigt werden. Der alte Tarifvertrag war zum 31.12.2011 gekündigt worden. Der neue Gehaltstarifvertrag läuft bis zum 31.3.2013.

    Berufsjahr

    Gruppe I

    Gruppe II

    Gruppe III

    Gruppe IV

    1. bis 3.

    1.538 €

    1.615 €

    -

    -

    4. bis 6.

    1.641 €

    1.723 €

    1.805 €

    1.970 €

    7. bis 10.

    1.755 €

    1.843 €

    1.931 €

    2.107 €

    11. bis 16.

    1.857 €

    1.950 €

    2.043 €

    2.229 €

    17. bis 22.

    1.977 €

    2.076 €

    2.174 €

    2.372 €

    23. bis 29.

    2.097 €

    2.202 €

    2.307 €

    2.517 €

    ab dem 29.

    2.221 €

    2.332 €

    2.443 €

    2.665 €

    Ausbildung

    1. Jahr

    2. Jahr

    3. Jahr

    610 €

    650 €

    700 €

    Tätigkeitsgruppe I

    Ausführen von Tätigkeiten nach allgemeinen Anweisungen, wobei Handlungskompetenzen Medizinische Fachangestellte/Arzthelferin mit der Prüfung vor der Ärztekammer erworben wurden.

    Tätigkeitsgruppe II

    Teilweise selbstständiges Ausführen von Tätigkeiten, wobei Handlungskompetenzen bzw. gründliche und/oder vielseitige Fachkenntnisse vorausgesetzt werden. Zusätzliche Kenntnisse werden durch Aneignung auf einem Gebiet oder durch eine vertiefende oder spezialisierende Fortbildungsmaßnahme im Mindestumfang von 40 Fortbildungsstunden erworben.

    Tätigkeitsgruppe III

    Weitgehend selbstständiges Ausführen von Tätigkeiten, die besondere Anforderungen an die Handlungskompetenz und die Fach- oder Führungsverantwortung stellen und mehrjährige Erfahrung voraussetzen. Es werden die Aneignung zusätzlicher Kenntnisse auf einem oder mehreren Gebieten oder eine oder mehrere vertiefende und/oder spezialisierende Fortbildungsmaßnahme(n) von insgesamt 120 Fortbildungsstunden oder der Strahlenschutzkurs gemäß § 24 Abs. 2 Röntgenverordnung sowie drei Berufsjahre vorausgesetzt.

    Tätigkeitsgruppe IV

    Selbstständiges Ausführen von Tätigkeiten, die besondere Anforderungen an die Handlungskompetenz und die Fach- und Führungsverantwortung stellen und die in der Regel mit Leitungsfunktionen (Personalführung, Weisungsbefugnisse) verbunden sind. Es werden die Aneignung zusätzlicher Kenntnisse auf einem oder mehreren Gebieten oder eine oder mehrere vertiefende und/oder spezialisierende Fortbildungsmaßnahme(n) von insgesamt mind. 280 Fortbildungsstunden sowie drei Berufsjahre vorausgesetzt.

    Berechnung bei Teilzeitbeschäftigung

    Teilzeitbeschäftigte Medizinische Fachangestellte/Arzthelferinnen erhalten pro Stunde der mit ihnen vereinbarten Arbeitszeit 1/167 des jeweiligen Monatsgehaltes für vollzeitbeschäftigte Medizinische Fachangestellte/Arzthelferinnen ihrer Tätigkeitsgruppe. Es wird folgende Berechnungsformel zugrunde gelegt:

    Brutto-Gehalt bei Vollzeitbeschäftigung:

    167 Stunden pro Monat x Wochenstundenzahl der Teilzeitbeschäftigung x 4,33

    = Brutto-Gehalt der Teilzeitbeschäftigung

    Zuschläge

    Der Zuschlag beträgt je Stunde

    für Überstunden, für Arbeit am Samstag

    25 %

    für Sonn- und Feiertagsarbeit

    50 %

    für Arbeit am 24. und 31.12 ab 12:00 Uhr

    50 %

    für Arbeiten am Neujahrstag, dem 1.5. sowie an den Oster-, Pfingst- und Weihnachtsfeiertagen

    100 %

    für Nachtarbeit

    50 %

    Quelle: Bundesärztekammer

  • Wirtschaftlichkeitsprüfung

    Für die Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) besteht die Pflicht, die Wirtschaftlichkeit der
    Behandlungen und Verordnungen in der vertragsärztlichen Versorgung zu überprüfen. Dies
    wird gemeinsam mit den Krankenkassen erledigt. Bei dieser Prüfung wird die Einhaltung der
    gesetzlichen Verpflichtung kontrolliert, nur Leistungen zu erbringen oder zu veranlassen, die zu
    Linderung oder Heilung von Krankheiten ausreichend, wirtschaftlich und zweckmäßig sind und
    das Maß des Notwendigen nicht übersteigen. Auffälligkeits- und Zufälligkeitsprüfungen werden
    bei der Überwachung der Wirtschaftlichkeit durchgeführt. In erster Instanz des Prüfverfahrens wird die Prüfungsstelle tätig. Gegen die Entscheidung der Prüfungsstelle kann Widerspruch beim
    Beschwerdeausschuss, der eine gemeinsame Einrichtung der gesetzlichen Krankenkassen und der
    Kassenärztlichen Vereinigungen ist, eingelegt werden. Findet eine Überschreitung der Richtgrößen
    um mehr als 25 Prozent statt, ist der Vertragsarzt dazu verpflichtet den Mehraufwand zu erstatten,
    soweit dieser nicht durch Praxisbesonderheiten begründet ist.

  • Zweigpraxis


    auch Praxisfiliale

    Vertragsärzte haben seit dem 1. Januar 2007 die Möglichkeit, eine oder mehrere Zweigpraxen zu
    errichten. Jedoch wird dies durch den Gesetzgeber an eine Bedingung geknüpft: Die Versorgung
    der Patienten am neuen Standort muss verbessert werden und darf dabei die am ursprünglichen
    Praxissitz nicht beeinträchtigen. Der Arzt ist bei der Wahl des Standortes der Zweigstelle nicht an die
    Bezirksgrenzen seiner KV gebunden. Die Voraussetzung für das Eröffnen einer Zweigpraxis in einem
    anderen Bezirk ist die Berechtigung des Zulassungsausschusses der jeweiligen KV am Ort. Durch
    diese Regelung soll einer Unterversorgung in bedrohten Gebieten entgegengewirkt werden.

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CMM_Glossary 1.2.2.6
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